1sb unterwegs

Bei strahlendem Wetter konnten wir unsere Reise ins Bündnerland antreten. Nach einer kurzweiligen Zugfahrt nach Chur stiegen wir in ein doppelstöckiges Postauto ein, das ausschliesslich für unsere Klasse reserviert war und uns nach Trin Mulin brachte. Nach kurzem Marsch konnten wir im Zeltplatz unsere Zelte aufstellen, um nachher zur Rheinschlucht zu wandern. Bei der Aussichtsplattform «Il Spir» genossen wir den spektakulären Ausblick auf die schroffen Felswände des Flimser Felssturzgebiets. Nach dem Lunch führte uns die Wanderung nach Laax, wo wir Tretboote mieteten und uns im See abkühlen konnten. Bevor wir das Postauto zurück zum Zeltplatz nahmen, kauften wir gruppenweise die Zutaten fürs Abendessen ein. Es ging darum, eine ausgewogene, gesunde und schön präsentierte Mahlzeit zu kochen, was mit viel Engagement passierte: In der Campingküche wurde gewaschen, gebrutzelt, gerührt und geschmort und gebacken, so dass es bald wie auf einem Schlachtfeld aussah. Ein paar Knaben grillierten ihren Znacht auf einem Holzfeuer. Es blieb noch genügend Zeit, im campingeigenen Weiher zu planschen und den Abend in fröhlicher Runde zu geniessen. Um Punkt halb elf war Nachtruhe angesagt, die auch bestens eingehalten wurde.

Gegen Morgen begannen einige, etwas unruhig zu werden, da sie die Kälte nicht mehr schlafen liess. Ein paar Unentwegte liessen es sich aber trotzdem nicht nehmen, vor dem Frühstück im Weiher ein Bad zu nehmen. Nachher ging es ans Zeltabbrechen und Aufräumen. Etwas nach zehn fuhren wir mit Postauto nach Flims, wo uns der Romanisch-Lehrpfad auf die Alp Foppa führte. Dort oben erwartete uns der Wirt des Berggasthauses mit einem vorzüglichen Foppa-Burger und Getränken. Eine Stunde später liehen wir uns Trottinetts, mit denen wir in rasanter Fahrt nach Flims hinuntersausten. Gerne hätten einige nochmals eine Fahrt gemacht, aber Zeit und Geld liessen es nicht zu. Zum krönenden Abschluss konnten wir uns im idyllischen Crestasee abkühlen und entspannen, bevor wir die Heimreise antraten.

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