3sab im Welschland

Noch etwas müde vom Wochenende, ging es am Montagmorgen endlich los ins Welschlandlager der 3. Sekundarklassen. Nachdem das Gepäck und die Fahrräder im Car verstaut waren, fuhren wir in Richtung des Röstigrabens los. Unser Ziel war Murten, ein schmuckes Städtchen mit einer historisch intakten Altstadt. Dort durften wir eine interessante Stadtführung geniessen. Anschliessend machten wir uns mit unseren Fahrrädern auf nach Estavayer-le-lac. Vorbei ging es an zahlreichen Rebbergen – immer den Muten- und den Neuenburgersee im Blick. In Estavayer-le-lac konnten wir endlich unser Lagerhaus beziehen. Nachdem wir das Nachtessen zubereitet hatten, machten wir noch einen kleinen Nachspaziergang durch das beschauliche Städtchen von Estavayer. Müde und voller Eindrücke begaben wir und schliesslich in unser Bett.

Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Car nach Neuchâtel. Von dort aus galt es zu Fuss den Chaumont, den Hausberg von Neuchâtel, zu erklimmen. Nach einer gut zweistündigen Wanderung genossen wir den atemberaubenden Blick auf die Dreiseenregion. Wieder zurück im Lagerhaus genehmigten wir uns ein Bad im angenehm warmen Neuenburgersee. Den Abend verbrachten wir gemeinsam beim Klassenabend der Klasse 3sb. Dort suchten wir das OZO-Supertalent, wovon es doch erstaunlich viele gibt.

Der Creux du Van ist ein eindrückliches Naturspektakel, welches man unbedingt gesehen haben muss. Wir hatten am Mittwoch, nach der Anfahrt mit dem Car, die Gelegenheit dazu. Gemeinsam wanderten wir auf den Creux du Van und liessen uns in seinen Bann ziehen. So manches Handy war im Dauereinsatz, da der «Kessel» aus jeder Perspektive unglaublich anzusehen ist. Zurück im Lagerhaus gab es ein feines Nachtessen und den Abend verbrachten wir mit dem Werwolf-Spiel oder einem Champions League -Spiel. Todmüde begaben wir uns danach in die Federn.

Die Fahrradfahrer unter uns freuten sich auf den Donnerstag. An diesem Tag fuhren wir nämlich mit dem Rad von Estavayer-le-lac nach Yverdon. Dort besuchten wir das Naturschutzgebiet Champ-Pittet, welches der ProNatura-Stiftung angehört. Nach einer interessanten Führung durch das Riet nahmen wir im Schatten eines grossen Baumes unseren Mittagslunch ein, bevor es schliesslich wieder mit dem Rad nach Hause ging. Das Highlight der Woche folgte dann am Donnerstagnachmittag. Es stand nämlich Wakeboarden und Wasserskifahren auf dem Programm. Nebst viel Spass und Muskelkater, hatten wir auch beim anschliessenden Nachtessen am See immer noch ein Grinsen im Gesicht. So viel Fun bereitete diese Aktion auf dem Wasser. Nachdem wir unsere Würste und Gemüsespiesse verputzt hatten, führte die Klasse 3sa ihren Klassenabend durch. Und bald drauf durften wir ein letztes Mal in unseren Schlafsack schlüpfen.

Noch etwas müde von der letzten Nacht mussten wir am Freitagmorgen das Lagerhaus putzen. Dies geschah erstaunlich speditiv und so konnten wir beizeiten mit dem Car nach Bern losfahren. In zwei Gruppen bekamen wir dort eine Führung durch das YB-Heimstadion. Beindruckt von der Architektur, aber immer noch als «Sangalle-Fans», durfen wir die Mittagszeit in der Altstadt von Bern verbringen. Beeindruckt von der Aare und dem Bundeshaus, machten wir uns anschliessend auf die Heimreise.  Mit vielen schönen Eindrücken wurden wir dann in Oberriet ins wohlverdiente Wochenende entlassen.

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