Schneesporttage im eigenen Skigebiet

Leise rieselte der Schnee bis er bald schon so hoch lag, dass auf dem Schulareal ein reger Bauboom ausbrach: Iglus, Schneehöhlen, Tunnels, Thronstühle. Für einmal war das kein Problem, denn das Baumaterial war in Hülle und Fülle vorhanden. So legten wir am 18. Januar einen Schneemorgen ein. Vor der Pause mass sich die Schülerschaft an einigen Herausforderungen. So galt es unter anderem einen möglichst hohen Turm mit 40 Schneebällen zu bauen. Eine andere Aufgabe war, eine stabile Schneemauer zu bauen, die das Gewicht von Herr Aguiar tragen würde. Dabei zeigte sich, dass eine von aussen scheinbar stabile Mauer auch einen zu weichen Kern haben kann.
Nach der Pause marschierten alle zum Lienzer Bergli. Das Bobfahren im hüfttiefen Schnee ähnelte eher einem Pflügen. Aber nach kurzer Zeit entstanden zwei passable Bahnen. 
Das Highlight war der Skimorgen. Dank der tatkräftigen Unterstützung von Eltern konnten alle Kinder in kurzer Zeit ins Skigebiet auf dem Furnis bei Plona transportiert werden. Oben angekommen tobten sich die Kinder auf dem Schlittelhang mit ihrem Bob aus. Die Flexibilität und der Einsatz von Bernhard Egeter ermöglichte es sogar den Skilift zu benutzen. So haben einige Kinder ihre Ski und Snowboards ausgegraben und die Gelegenheit genutzt, den Hügel auf ihren Brettern hinunter zu brausen. Manche der erfahreneren Skifahrerinnen probierten sogar rückwärts oder auf nur einem Ski die Piste zu bezwingen. Auch ein kleines Skirennen konnte durchgeführt werden. Sowohl die Kinder als auch die Lehrpersonen hatten sichtlich Spass. Am Mittag konnte der Wintersporttag ohne Verletzungen erfolgreich beendet werden.

Zurück