Sondertage 2022

... eine Kooperation zwischen OZO und OZM.

Ein Highlight im Schuljahr der beiden Oberstufenzentren Oberriet und Montlingen sind die alljährlichen Sondertage. Dieses Jahr hatten die Schülerinnen und Schüler sogar die Möglichkeit die Kurse schulhausübergreifend zu belegen. So entstand eine Auswahl aus über 30 Kursen.

Kreativ sein, sich sportlich betätigen, spannende Phänomene in der Natur erforschen oder die Digitalisierung aktiv erleben, … Im Gegensatz zum alltäglichen Fachunterricht setzten sich die Schülerinnen und Schüler der beiden Oberstufenzentren Oberriet und Montlingen an den Sondertagen mit diesen Themen auseinander. Angeleitet durch die Lehrpersonen, aber immer mit dem Ziel eigene Erfahrungen zu sammeln und selbst aktiv tätig zu sein, sind die Sondertage bei den Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. Als Ergebnis entstanden in den einen Kursen tolle Gegenstände und Esswaren, während in anderen Kursen die Erlebnisse und das Sammeln von Erfahrung im Zentrum standen.

Durch die schulhausübergreifende Zusammenarbeit konnten schliesslich 27 spannende Kurse angeboten werden, so dass jeder Jugendliche interessengeleitet einen Kurs besuchen konnte.

 

Shopping in St. Gallen ... - Anreise zur Fuss!

Shopping in St.Gallen - Anreise zu Fuss

Unsere, Gruppe bestehend aus Schülerinnen und Schülern vom OZO und OZM, besammelte sich am Montagmorgen um 08:00 beim roten Platz am OZ Oberriet. Nach den wichtigsten Infos starteten wir unseren Weg bei sommerlichem Wetter in Richtung St. Gallen. Die Route führte über Hinterforst, Starkenmühle, Sommersberg, Schwäbrig und Gäbris in die Pfadihütte nach Trogen. Glücklicherweise setzte der Regen erst in den letzten 30 Minuten vor unserem Zwischenziel ein und verzog sich schnell wieder. So konnten zum Vesper feine Cervelats auf dem offenen Feuer gegrillt werden. Zum Abendessen standen selbstgekochte Spaghetti-Bolognaise auf der Speisekarte.

Am Dienstag führte uns die Route bei windigem und regnerischem Wetter von Trogen über Speicher, Vöglinsegg und Schwarzer Bären zur Pfadihütte bei den Drei Weieren in St. Gallen. Nach Bezug der Hütte ging es anschliessend am Nachmittag in die Stadt, in welcher die Schülerinnen und Schüler ihre Zeit mit «Shopping» verbringen konnten. Nach der Übernachtung im Pfadiheim ging es am Mittwoch per Zug wieder zurück nach Montlingen und Oberriet ins wohlverdiente Auffahrtswochenende.

Ein paar Daten zur Wanderung:
Distanz:                      33.7 km
Laufzeit:                     6h 53min
Anstieg gesamt: 1753 m
Abstieg gesamt:        1504 m

Ein grosses Kompliment an die Schülerinnen und Schüler für die erbrachte Leistung.

Trail-Junkies

Trail-Junkies

Geölte Ketten, aufgepumpte Reifen und Sonnencreme ins Gesicht geschmiert. So trafen sich am Montagmorgen die 9 motivierten Jungs vom Bike-Kurs «Trailjunkies». Nach einer kurzen Information über die bevorstehende Route wurde die 1. Tagesetappe in Angriff genommen. Zuerst fuhren wir in der Ebene nach Hinterforst, um hinauf auf den Hirschberg zu biken.  Nach einer kleinen Stärkung nahmen wir einen wurzeligen Trail hinunter nach Gais. Daraufhin forcierten wir den Anstieg hinauf auf den Gäbris, wo wir gemeinsam Grillierten und unser Mittagessen einnahmen.  Die Mittagspause musste etwas verlängert werden, da bereits die ersten, teils kräftigen Gewitterzellen über uns hinwegzogen. Als sich dann der Himmel wieder etwas gelichtet hatte, führte der Weg weiter im Up- und Downhill über saftige Wiesen, Schotterstrassen und Wanderwege über die Hohe Buche hinauf auf die Waldegg. Dort erwartete uns das Tages-Highlight, der Waldegg-Trail. Im strömenden Regen nahmen wir den herausfordernden und ruppigen Trail in Angriff und unten hatte jeder ein breites Grinsen in seinem Gesicht und viel Dreck zwischen den Zähnen. Das Tagesziel war ein Bauernhof in Mörschwil, wo wir und der Bike-Reinigung und der Körperpflege zuwandten. Nach einer warmen Dusche und in trocken Kleidern gabs es dann das wohlverdiente Nachtessen und frische Erdbeeren zum Dessert. Todmüde verbrachten wir die Nacht im Schlafsack in der Scheune.

Bilanz Tag 1: 1500 Höhenmeter, 50 Kilometer, keine grösseren Stürze und Pannen, viel Spass!

Am nächsten Morgen war das Wetter leider nicht wirklich besser geworden und so musste das Programm angepasst werden. Nach einer spontanen Hofführung durch Kuhställe und diverse Obst- und Beerenplantagen, machten wir uns ,mit unseren Rädern, abermals im Regen, auf nach Abtwil. Dort nahmen wir in Migros-Restaurant das Mittagessen ein, bevor wir die Rutschen-Welt vom Säntispark «unsicher» machen durften. Anschliessend fuhren wir mit den Bikes nach Haagen, wo wir den Zug nach Oberriet nahmen. Die Nacht durften die taffen Biker im eigenen Bett zuhause verbringen.

Der Mittwochmorgen startete mit Materialkunde. Gemeinsam wurde das Biker-Equipment begutachtet, bevor wir unsere Räder auf Vordermann brachten. So wurden z.B. Bremsbeläge gewechselt, Ketten geölt, Dämpfer mit Luft befüllt, …

Zum Abschluss nahmen wir unsere Bikes und übten Techniken: Bunny-Hop, Bremstechnik, Drop-Sprung, Spass im Skatepark beim Bildstöckli

Müde, aber zufrieden und mit vielen schönen Erinnerungen im Gedächtnis, machte sich jeder auf seinen Nachhauseweg.

Rad- und Ballspiele

Rad- und Ballspiele

Wir fuhren mit den Velos nach St. Margrethen und überquerten dort die Grenze. Unser Ziel war die Radlerhalle in Höchst, die uns auch gleichzeitig als Unterkunft für eine Übernachtung zur Verfügung stand. Nach einer kurzen Einführung, bekam jeder die Möglichkeit, eigene Bewegungserfahrungen mit diesem Spezialfahrrad zu machen.

Um ca. 11.00 Uhr gingen wir mit dem Velo nach Gaissau ins Rheinholz. Das Mittagessen, welches sich jeder am Grill selbst zubereitete, war ein voller Genuss und die kleine Erholung am Bodenseeufer wurde von der ganzen Gruppe gerne angenommen. Einige badeten im Bodensee und gingen auf Schwanenjagd.

Später spielten wir in Fussach Cage-Fussball. Am Abend kamen ein paar Radballschüler aus Höchst, welchen wir beim Training zuschauten. Gegen die Anfänger spielten wir sogar ein Match und verloren nur knapp.

Um ca. 21.00 Uhr machten wir ein Tischtennis-Turnier. David Gruber gewann dieses in souveräner Manier.

Nach dem Frühstück sassen die „Hartgesottenen“ schon wieder auf der Radballmaschine. Beim Radballturnier hat sich dann gezeigt, dass einige sehr viel Talent für diese Sportart haben. Besonders Tristian Baumgartner und Julian Seitz verblüfften mit ihrer Radbeherrschung nicht nur uns, sondern auch Herr Schallert. Mit Elias Frick aus Oberriet war sogar ein Radball-Vereinsmitglied des RC Höchst dabei.

Nach einer Stärkung fuhren wir zum Bruggerloch. Dort spielten wir ein sehr umkämpftes Beachsoccer – Match. Beim Beachvolleyball war durch die fehlende Technik leider kein längerer Ballwechsel möglich. Es hat uns aber trotzdem sehr viel Spass gemacht.

Um 15.45 Uhr fuhren wir dann entlang des neuen Rheins wieder zurück nach Oberriet.

Am Mittwoch besprachen wir die zwei Rad-Aktiv-Tage nochmals und bekamen einen Einblick, was man mit einem Rad alles anstellen kann.

Show your skills!

Show your skills!

Die Sonderwoche startete bei der Gruppe «Show your Skills» am Montagmorgen in der Turnhalle. Nach einem kurzen Kennenlernen und viel Spiel und Spass mussten die Schülerinnen und Schüler bereits am Nachmittag verschiedene Skills zeigen. Nicht nur der Pumptrack in Berneck forderte einiges ab, sondern auch der Weg dorthin. Glücklicherweise konnte ein Unterstand gefunden werden und so trotzten alle auch Wind, Regen und Hagel. Nach einer kurzen Pump Session auf dem Track, musste in der Badi Berneck eine weitere Regenpause eingelegt werden. Anschliessend konnten aber nochmals einige Runden bei Sonnenschein gedreht werden, bevor es wieder nach Hause ging.
Am Dienstag ging es dann mit dem Zug nach Winterthur. Nach einem kurzen Marsch wurde auch schon im Skillspark gestartet. Ob auf dem Trampolin, mit dem Scooter oder im Ninja-Parcour Alle hatten ihren Spass und zeigten vollen Einsatz.

Am Mittwochmorgen wurden dann noch einige Parcour-Elemente in der Halle geübt, bevor es in die verdiente Auffahrtsbrücke ging. 

Kletterwand, Fels, Seil, Abseilen und mehr

Kletterwand, Fels, Seil und mehr

Nach der Besammlung am OZO fuhren wir mit unseren Velos in den Klettergarten nach Koblach. Da kletterten wir den Klettersteig hoch und seilten uns von etwa 40 Metern Höhe den Fels hinab. Wir lernten auch, einander zu sichern. Danach assen wir unser Mittagessen und fuhren zum Montlinger Zoll und seilten uns von der Brücke ab. Als sich alle abgeseilt hatten, gingen wir in die Dorfmitte von Koblach und assen eine Glace. Kurz danach fing es an zu regnen, und wir beeilten uns, um so schnell wie möglich nach Hause zu kommen.

Am nächsten Tag trafen wir uns am Montlinger Zoll und fuhren nach Götzis zum Bahnhof. Mit dem Zug ging es nach Dornbirn. In der Kletterhalle erhielten wir eine Klettereinführung:  Wir zogen unsere Ausrüstung an und machten ein paar Kletterübungen. Wir bildeten Gruppen und fingen an zu klettern. Nach der Mittagspause fingen wir an, an den höheren und schwierigeren Wänden zu klettern. Dann machten wir uns auf den Weg zum Dornbirner Bahnhof und nach der Fahrt nach Götzis ging es mit dem Velo nach Hause.

 

 

 

Ballsportspiele und Multi-Kulti

Ballsportspiele und Multikulti

Eine bunt durchmischte Gruppe aus Jugendlichen unserer beiden Schulen und Flüchtlingen aus dem Bundesasylzentrum in Altstätten beschäftigte sich während den Sondertagen mit verschiedenen Ballsportarten. Mit Hilfe des Sports und seiner verbindenden Kraft war es das Ziel, Kontakte untereinander zu knüpfen und die Lebenswelt seines Gegenübers besser kennen zu lernen.

Im Verlaufe der Woche standen deshalb verschiedene Aktivitäten an. Am Montag stand neben Badminton in der Sporthalle Bildstöckli auch ein Ausflug mit dem Velo nach Altstätten auf dem Programm. Dort spielten wir alle gemeinsam Fussball in einer für die Flüchtlingen vertrauten Umgebung. Am Dienstag zeigten während des Vormittags alle grossartigen Einsatz bei der noch jungen Sportart Foobaskill, wo gleichzeitig Fussball und Basketball gespielt wurde. Um jeden Ball wurde eifrig gekämpft und viele Punkte gefeiert. Am Nachmittag ging es etwas ruhiger beim Ping Pong Spiel zu und her, aber auch hier wurde um jeden Punkt gekämpft.

Zum Abschluss durften wir dank der wohlwollenden Genehmigung des Tennisclubs Oberriet zwei Stunden auf ihren Plätzen verbringen. Trotz des nassen Untergrunds gab es einige packende Ballwechsel und die Freude und das friedliche Zusammensein, welche in der Gruppe die ganze Woche vorherrschten, waren auch hier sichtbar.

Schachmatt!

Schachmatt!

In den diesjährigen Sondertagen spielten wir uns gegenseitig ins Schachmatt und widmeten uns dem Spiel der Könige und Königinnen! Gleichzeitig wollten wir auch etwas handfestes Mitnehmen in Form eines eigenen Schachbrettes mit den dazugehörigen Figuren.

In erster Linie gings aber ums Spielen und dazu kamen wir in den drei Tagen genügend. Weil wir doch eine eher überschaubare Gruppe waren - in ungerader Spielerzahl - kämpften wir im Modus 2 gegen 1 um die Krone des Schachmeisters. Und die Königin hat gewonnen!

Am Montagnachmittag fügten wir das eigene Schachbrett aus Fichten- und Buchenholz zusammen. Das Finish erledigten wir am Dienstagvormittag.

Am Mittwochmorgen schauten wir uns gemeinsam den schönsten Schachzug der Welt an. Urteilt doch selbst: Der schönste Schachzug aller Zeiten (Werbung überspringen)

Eine Schach-Regel gab noch zu reden: Darf der König geschlagen werden, wie eine an der Figur? Nein, wird der König ins Schach gesetzt, muss er das Feld verlassen oder eine andere Figur kann als Puffer zwischen angreifender Figur und dem König gestellt werden. Oder die angreifende Figur wird einfach geschlagen.

Das Duell um den Schachmeister / Schachmeisterin 2022 entschied nach hartem Kampf des Geistes Elena aus der 2sa knapp vor Finn aus der 2ra!

Gesellschaftsspiele

Gesellschaftsspiele

Nach Startschwierigkeiten rauchten die Köpfe zuerst bei einem einfachen Sudoku. Nur vier KursteilnehmerInnen konnten nach etwa 60 Minuten eine richtige Lösung vorweisen und sammelten Pluspunkte für die Aurräumrally am Mittwoch. Als nächstes stand «Barrikade» auf dem Programm. Dieses Spiel ist eine Abwandlung von «Eile mit Weile», es geht um das Erreichen des Zielfeldes und dabei müssen Hindernisse, sogenannte Barrikaden, zur Seite geräumt werden. Am Nachmittag wärmten sich die SchülerInnen mit UNO auf, dann gab es Krieg. Bei «Risiko» versuchte jeder so schnell als möglich seine Mission zu erfüllen und andere aus ihren Ländern zu vertreiben.

Am Dienstag erlernten die SchülerInnen zwei Würfelspiele – «Die böse 7» und «Spiel ohne Namen». Dann ging es weiter mit einer Runde «Yatzy». Nicht jeder hatte Glück und erwürfelte einen Yatzy, das sind 5 Würfel mit gleicher Höhe. Am Nachmittag vertrieben sich alle die Zeit beim «Monopoly», fertig wurde keine Gruppe, also wurde ein Zwischenstand gewertet. Es gab immer wieder Bonuspunkte für die Aufräumrally zu sammeln.

Am Mittwoch lag der Schwerpunkt auf Kartenspielen, zuerst wurde «Skip Bo» gespielt, da die Mehrheit die Spielregeln kannte, dann erlernten die SchülerInnen «Skyjo» ein spannendes, unterhaltsames Legespiel mit Karten. Die Zeit verging wie im Flug und schon mussten die Spielkisten wieder eingeräumt werden. Die SchülerInnen, die die Aufräumrally gewonnen hatten, durften nach Hause, der Rest räumte auf und durfte dann noch eine Runde «Werwolf» spielen.

 

Dog-Spiel Herstellung

Dog-Spiel Herstellung

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde bereits eine erste Rund Dog gespielt, so dass allen die Regeln wieder präsent waren. Danach wurde nach der Vorlage eingezeichnet. Aber die putzleartigen Übergänge gestalteten die Jugendlichen individuelle. Das Bohren, Zusägen, Malen, Schleifen und Ölen wurden selbstständig erledigt. Zwischen diesen Arbeitsschritten forderten sich die Schülerinnen und Schüler immer wieder zum Spielen auf. Zur Aufbewahrung des Spiels wurden zudem zwei Säcke genäht und am Schluss erstellten die Jugendlichen eine eigene Anleitung.

Als Spezielles wurden Teile für eine Erweiterungen erstellt und eine fiesere Spielregel eingeführt. Dabei darf zum Beispiel bei der 2 von jemandem eine Karte gestohlen werden. Die Jugendlichen haben fleissig und sauber gearbeitet. Bestimmt wird jetzt zu Hause viel gespielt und die Taktik noch mehr verbessert.

Handlettering Workshop

Handlettering Workshop

Weg von der Tastatur, ran an den Bleistift. Am Montagmorgen trafen sich 14 motivierte Mädchen im Kurs: HANDLETTERING. Als Erstes gestalteten sie einen Wimpel mit ihrem Vor- und Nachnamen in verschieden Formen, Grössen, Schriftarten, Farben…..  .  Bekanntlich macht Übung den Meister und so ist es auch beim Handlettering. Jede Kursteilnehmerin hat ganz nach ihren Bedürfnissen und Vorkenntnissen in ihrem Kursdossier gearbeitet und sich später an die Keilrahmen- und Tafel-gestaltung gemacht. Diese haben sie konzentriert mit viel Ruhe und Geduld gestaltet. Daraus sind tolle Einzelstücke entstanden. Bei einigen bleib noch etwas Zeit ihre persönlichen Geschenkskarten zu gestalten
Am Mittwochmittag haben die Schülerinnen mit viel Stolz und einem Lächeln im Gesicht ihre Werke bestaunt.

Schülerband

Schülerband

Wir waren eine schulhaus- und klassenübergreifende, bunt gemischte Truppe, bestehend aus drei Mädchen und vier Knaben. Das instrumentale Grundgerüst war schnell gebildet: Eine Schülerin setzte sich ans E-Piano, ein Schüler übernahm das Keyboard – wobei er sich zwischendurch auch ans Schlagzeug wagte – und zwei Knaben wechselten sich gegenseitig an der E-Gitarre und am E-Bass ab. Den Gesang übernahmen vorwiegend die Mädchen, wobei eine dann und wann auch mit der Ukulele begleitete und eine andere für die Bläsereinlagen am Saxofon respektive an der Klarinette verantwortlich war.

Während der zweieinhalb Tage wagten wir uns an diverse Pop- und Rock-Evergreens von gestern bis heute. Einige gelangen und ganz gut, andere bereiteten uns etwas mehr Mühe. Aber letzten Endes ging es auch nicht um Perfektion, sondern primär um den Spass am gemeinsamen Musizieren. Und den hatten wir zweifelsohne!

Anspiel - Szenen

Anspiel - Szenen

Gäbe es Theater nicht, es wäre das wirkliche Leben.

5 Mädchen und 1 Junge spielen an, jedoch nicht zu Ende. Sie sammeln Ideen im eigenen Erfahrungsschatz und dem der Mitspieler. Sie schreiben kein Drehbuch. Sie spielen. Alles ist offen. Sie präsentieren. Die Rolle entsteht. Klar findet jede Szene einen Schluss. Sie lässt sich aber immer auch weiterdenken und beeinflussen. Ändert sich die Reaktion eines Mitspielers, verändert das das Stück.

Spielideen entstehen nicht einfach so. Was bewegt?, Was freut?, Was enttäuscht? – Das sind beispielsweise Fragestellungen, die einen Weg weisen können. Und natürlich muss man sich bewegen und sprechen lernen und sich trauen.   

So führte uns unser Weg einen Abend ins «lockere Singen». Dabei war singen eines, bewegen, atmen, artikulieren das andere.

Ob Klatschkreis, Billy Billy Bop oder Pantomime, Konzentrations- oder Theaterspiele begleiteten uns während der gesamten Zeit. Sie lockern und fokussieren und schaffen Energie für die nächste Aufgabe.

Am Ende hatten wir 3 Spielszenen, die in sich schlüssig auf der Bühne für die Gruppe präsentiert sowie auch gefilmt wurden.

Vasen oder was?

Vasen oder was

Am Montagmorgen startete eine gut gelaunte Gruppe zusammengesetzt aus Schülerinnen und Schülern von Kriessern bis Rüthi.

Zuerst notierten die Schülerinnen den Grund, warum sie diesen Kurs ausgewählt haben und auch  das Ziel, das sie bis am Mittwoch erreichen wollen.

Dann gings ans Werken: zuerst durften die Schüler zwei Petflaschen ineinanderstecken und den Zwischenraum mit Beton auffüllen. Das sollte unser erstes Projekt werden, entweder eine Vase oder einen Pflanzbehälter für eine Sukkulente.

Danach durften die Schüler ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Aus leeren Milchverpackungen, Wellkarton, Karton, Farbe und viel anderem Material entstanden ganz spezielle Vasen. Dabei war Kreativität und Fingerspitzengefühle gefragt. Inzwischen war der Beton hart geworden, so dass die Flaschen entfernt werden konnten. Leider ging dabei auch die eine oder andere Vase in die Brüche. Die heilen Gefässe wurden nun mit Kreidefarben bemalt und mit einer kleinen Pflanze bepflanzt.

Am Nachmittag war Origami angesagt. Aus buntem Fotokarton falteten die Schüler Becher, die zusammen mit einer kleinen Petflasche eine schöne Vase ergaben.

Im Laufe der Woche lernten die Schülerinnen noch eine weitere Art der Faltung kennen, die sie direkt von einem Youtubefilm erlernten, was nicht für alle so einfach war.

Am Mittwochmorgen wurden die gebastelten Vasen noch bemalt und eine Gruppenarbeit, wo es darum ging, eine grosse Mohnblume für die EXPO herzustellen, beendete den Kurs vor dem Mittag.

Deko-Schilder im Vintage Stil

Dekoschilder im Vintage Stil

Zwölf motivierte Mädchen und ein Junge meldeten sich für den Kurs Dekoschilder im Vintage Stil an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden im Internet bereits die ersten Sprüche für die Holzschilder gesucht. Als nächstes konnten die Holzbretter vorbereitet werden. Dazu wurden diese zuerst geschliffen und dann in einer Pastellfarbe bemalt. Sobald diese trocken war, konnte mit weiss darüber gemalt werden. Die weisse Schicht schleiften die Schülerinnen und Schüler teilweise ab, damit der typische shabby look entstand. Nach einer Einführung in die Handlettering Techniken gestalteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Schilder ganz nach ihrem Gusto und es entstanden großartige Unikate mit persönlichen Sprüchen. Genaues und konzentriertes Arbeiten war Voraussetzung für das Schreiben. Dies wurde mit Bravour gemeistert und die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Designe deine Tasche

Designe deine Tasche

Bei diesem Kurs war der Name Programm. Nach der Erstellung eines eigenen Schnittmusters machte sich die Design-Truppe auf den Weg nach Heerbrugg in den Stofftreff. Vor Ort konnten die Teilnehmerinnen ihre Stoffauswahl treffen und allfällige Accessoires besorgen. Nach einer Glace-Pause ging es mit dem Zug wieder zurück. Am darauffolgenden Tag schnitten die Mädchen die Stoffe zurecht und liessen ihrer Kreativität freien Lauf: es wurde gedruckt, appliziert und gemalt, von 2Pacs Konterfei bis zum FC St.Gallen Logo war alles mit dabei. Nachdem die Ideen auf den Stoff gebracht worden waren, ging es ans Eingemachte: Nun mussten die einzelnen Stoffteile richtig zusammengenäht werden, was nicht immer ganz so einfach war. Zu guter Letzt konnten aber alle Schülerinnen stolz ihre Tasche umhängen.

Eine kulinarische Weltreise

Eine kulinarische Weltreise

Montag

Heute Morgen haben wir ein schottisches Porridge (Haferbrei) zum Frühstück zubereitet. Zum Mittagessen gab es ein leckeres irisches Shepherd’s pie (Schäferkuchen). Abgerundet wurde der Tag mit selbstgemachten Meringues und einem amerikanischen Mug cake (Tassenkuchen). Das Dessert passte perfekt zu Sven Wicki, der heute seinen 14. Geburtstag feierte. Der Tag war sehr cool und wir lernten viele neue Rezepte aus der ganzen Welt kennen. Wir freuen uns auf die nächsten 2 Tage und sind gespannt, weitere neue Rezepte kennen zu lernen.

Esac, Sophia, Bledion, Sven, Bianca

 

Dienstag

Für das Frühstück haben wir leckere Pancake gemacht und in gemütlicher Runde gegessen. Die waren super fein. Zum Mittag gab es selbstgemachtes türkisches Fladenbrot (Ramazan pidesi) mit einer Füllung. Anschliessend freuten wir uns auf das Dessert. Es gab für jeden eine Charlotte royal. Zum Schluss des Tages haben wir noch Cremerollen gemacht. Es war ein cooler Tag!

Sveya, Soy, Lina, Ronja, Noah

Mittwoch

Heute Morgen gab es English breakfast. Wir fanden es sehr gut. Zum Mittag gab es Sushi. Wir konnten zwei verschiedene Varianten machen. Die eine Variante war mit Nori-Blättern und die andere mit ausgewalltem Toastbrot. In den letzten 3 Tagen haben wir viele verschiedene Gerichte aus einigen Ländern kennen gelernt. Frau Waldispühl war eine sehr gute Kochlehrerin und es hat uns sehr viel Spass gemacht.

Luca, Nico, Jérôme, Ramon, Elvira

Cupcakes und Co.

Cupcakes und Co.

Drei Tage voller Backtipps und süssen Genüssen warteten auf uns. Der erste Tag begann mit den wichtigsten Tipps und Tricks für den perfekten Cupcaketeig. Anschliessend tüftelten die Gruppen an unterschiedlichen Toppings, wobei sie zwischen einer Buttercreme oder einem Frischkäsetopping wählen konnten. Nach der Degustation der Mini-Cupcakes begann die Planung für das eigene Gebäck, welches am Nachmittag zubereitet wurde. Von Schlichten Vanille-Cupcakes bis zu ausgefallenen Erdbeer-Schoko-Versionen war alles dabei.

In den nächsten Tagen ging es nun um «Unser Meisterwerk». Eine eigens kreierte Fruchtquark-Torte.
Die Zubereitung für den Teig, die Füllung wie auch die Ganache wurde neu erlernt und Schritt für Schritt zubereitet. Über Nacht wurde die Torte wie auch die selbst erstellte Fondant- oder Schokoladendekoration kühlgestellt. Am letzten Tag war nun der Feinschliff dran, bevor die Torten mit Nachhause genommen werden konnten.   

Uf dr Alp obe ...

Uf dr Alp obe...

Mit frischer Milch vom Dorfbauer Schegg machten sich die Schüler auf den Weg zur Schulküche Burgwies. Der Plan einen eigenen Käse herzustellen, wurde mit viel Motivation in Angriff genommen. Ein Lehrvideo schauen, ein Tropfbecken basteln, die Milch mit viel Liebe und ein wenig Lab ruhen lassen, Schotte absieben und den Käse formen... nun braucht es nur noch 3 Wochen etwas Pflege und Geduld, bis der eigene Käse genossen werden kann. 

Am Nachmitttag stand der Museumsbesuch im Dorfmuseum Rothus an. Die verschiedenen ehemaligen Kuhalpen und das Leben auf diesen wurden kennengelernt und die Schüler bereiteten sich auf die Alpen Challenge für den kommenden Tag vor.

Mit Wanderschuhen und Regenjacken ging es am Dienstag los zur Alpen Challenge. Fast ohne Gejammer stellten sich die Schüler den garstigen Wetterbedingungen und kämpften sich über sechs Alpen bis zum Montlinger Schwamm. In der warmen Stube gab es zur Belohnung Pommes Frites und und etwas Süsses, um den Zuckerspiegel wieder zu heben. Mit wenig Überredungskünsten wurden noch die letzten drei Alpen in Angriff genommen.

Hocherfreut über die Ankunft in der Neuenalp, wurden die Zimmer bezogen, gechillt und Bäume gefällt. Nach dem Abendessen lernten auch noch die letzten Schüler die Kunst des Trumpfjassen. Erschöpft und müde gingen alle schnell zu Bett und schliefen die ganze Nacht durch... so wünschte es sich zumindest die betreuende Lehrerin.

Mit einem einfachen Frühstück im Magen machte sich die Schar wieder auf den Nachhauseweg und vielleicht schliefen die Schüler in der folgenden Nacht etwas mehr...

Unter Tage

Unter Tags

Zwanzig Schülerinnen und Schüler bekamen während dreier Tage einen eindrucksvollen Einblick in die schnell vergessene Zeit, als man(n) noch den ganzen Tag ohne Tageslicht mit mühsamer Arbeit verrichtete.

Am Montag stand die Festungsanlage Heldsberg in St.Margrethen auf dem Programm. Die Anlage wurde in der Zeit von 1938 bis 1941 im Kanton St. Gallen auf einem Hügelzug zwischen St. Margrethen und Au errichtet. Sie sicherte mit ihren Kanonen und Maschinengewehren die Mündung des Rheins in den Bodensee. Die Festung liegt direkt über dem Rheintal und kann den Grenzübergang von Au nach Lustenau (Österreich) über den Rhein aus ihren Kampfständen heraus optimal überblicken.

Gut motiviert und bei warmem Wetter fuhr die Schar, mit ihren zwei Begleitpersonen Reto Sidler und Suso Mattle und ihren Velos Richtung Norden los.

Der sicher geführte Radweg über den Rheindamm führte die Gruppe direkt bis nach St.Margrethen. Der letzte steile Anstieg verursachte sogar bei den gut trainierten Jugendlichen echte Schweissausbrüche.

Zu Beginn der Führung versammelte sich die ganze Gruppe im Plenum. Ein ehemaliger Lehrer und Heldsbergführer begann mit einer interessanten Einführung, gab den Anwesenden einen sehr eindrucksvollen und abwechslungsreichen geschichtlichen Einblick in die Zeit der «Reduits».

In zwei Gruppen entdeckten danach die Schüler und Schülerinnen die gesamte Anlage. Angefangen mit den grossen Kanonen und Maschinengewehren, die bei einem Angriff der Deutschen die Seeseite Richtung Lindau und Bregenz sichern sollten. Weiter wurden die Stromgeneratoren, Lüftungen, Wasserversorgung, Post, Sanitäranlagen und Unterkünfte gezeigt. Schlussendlich waren sich alle einig, dass keiner in dieser Anlage leben oder gedient haben wollte.

 

Am Dienstag fuhren wir, wegen starken Regens mit dem Zug nach Sargans. Auf dem Programm stand nun das Gonzenbergwerk. Nach einem einführenden Film bestieg die Gruppe, mit einem Helm ausgerüstet den Bergwerkszug für die 2 km lange Fahrt durch den Basisstollen in den Hauptbahnhof. Auf einem beleuchteten Rundgang erhielten wir einen Einblick in die Infrastruktur rund um den Hauptbahnhof, sahen die Entladestellen des Bremsberges Nauswand, die Windenkammer des Gesenkes Fluhwand und vieles mehr. Beeindruckt von der Grösse und verneigender Bewunderung für die Arbeiter dieser Zeit, liessen wir den kalten Stollen nach gut zwei Stunden hinter uns.

 

Am Mittwoch besichtigten wir unsere ortsansässige Kristallhöhle in Kobelwald. Die Höhlenatmosphäre, die Calcit-Kristalle, die Tropfsteine, das rauschende Wasser sowie die Ton- und Lichtverhältnisse üben auf uns Besucher eine grosse Faszination aus. Als begehbare, wasserführende Höhle mit einem grossen Kristall-Vorkommen ist sie einmalig in der Schweiz.

 

Römer in der Schweiz

Römer in der Schweiz

Eine der bedeutendsten römischen Siedlungen der Schweiz liegt in Kaiseraugst und hiess dazumal Augusta Raurica. Dorthin fuhren wir am ersten Tag und konnten am Morgen eine aktuelle Ausgrabung vor einem Einfamilienhaus besichtigen. Am Nachmittag kamen wir in den Genuss einer kurzweiligen zweistündigen Führung durchs Römerhaus, die Ausstellung mit dem Silberschatz, das Forum und viele weitere Sehenswürdigkeiten.

Am Abend genossen wir auf dem Camping ein feines Nachtessen, stellten unsere Zelte auf und vertrieben uns mit Spielen die Zeit.

Am nächsten Tag führte uns die Reise nach Windisch, wo das ehemalige Legionärslager Vindonissa stand. Dort mussten wir auf der abwechslungsreichen Themen- und Spieltour als römische Soldaten «das grosse Orakel» lösen. Dies gelang uns, indem wir auf dem weitläufigen Rundgang allerhand Fragen beantworteten und auf Hinweise und Andeutungen achteten. Am Schluss war der erzürnte Jupiter besänftigt und wir konnten mit einem guten Gefühl und etwas müden Beinen die Rückreise antreten.

Am Mittwoch galt es, in einem Quiz das Gehörte und Erlebte nochmals auf den Punkt zu bringen. Eine PowerPoint zu weltberühmten historischen Stätten Griechenlands rundete den Kurs ab.

Einfache elektronische Schaltungen bauen

Einfache elektronische Schaltung bauen

Am Montagmorgen trafen wir uns (4 Schüler vom OZM und 8 Schüler vom OZO) im Labor 2 am OZO.

Buntgemischt von den 1. Klassen bis zu den 3. Klassen starteten wir in einen Elektronik-Parcours.
Um die Grundlagen aufzufrischen, stellten wir zuerst verschiedene Stromkreise aus dem Alltag zusammen. So lautete z.B. eine Aufgabe: «Die zwei Nebelscheinwerfer eines Autos sollen nur dann einschaltbar sein, wenn das Zündschloss und die beiden Fahrscheinwerfer bereits eingeschaltet sind». Anschliessend ging es ans Löten. Um das Gefühl im Umgang mit dem Lötkolben zu bekommen, kreierten wir anfangs Drahtgebilde wie einen Grill, ein Mann aus LEDs, ein Velo, etc. Dann ging es bereits an die Erstellung einfacher Schaltungen. So konnten die Schüler ihre Geschicklichkeit beim Löten vom «Blinklicht» zum «Wechselblinker» steigern. Die Spannung vor dem Test, blinkt es oder blinkt es nicht, war jeweils gross. Mit weiteren «Steckübungen» am Breadboard konnten wir die Funktionen der einzelnen Bauteile kennenlernen und dies bei den anspruchsvollen Schaltungen wie «4-Kanal-Lauflichtd» und «Heulboje» nachvollziehen.

Videoprojekt 'kurz und gut'

Videoprojekt "kur und gut"

Dramaturgie, Achsensprung, Drittelregel und Erzählstrukturen kennenlernen, Videos, Fotos und Text mit dem Schnittprogramm Shotcut zu einer Kurzgeschichte verknüpfen. Was für Möglichkeiten gibt es mit einem Greenscreen? Wie animiere ich meine Figuren mit Stop Motion?

Neben theoretischen Inputs und Kamera Basics haben wir uns mit der Filmanalyse auseinandergesetzt. Mit Filmklassikern wie «Spiel mir das Lied vom Tod» oder «The Shining» wurden Fragen zu Perspektive und der Einstellungsgrösse diskutiert.

Neben einer Ladung Theorie war die technische Umsetzung wichtig. Als Einstieg in den Kurs wurde ein Zehner Countdown umgesetzt. Mit Video und Fotos haben die Teilnehmenden einen witzigen Start hingelegt. Am zweiten Kurstag wurden der Greenscreen und die App Stop Motion eingesetzt. Zum Thema «Abgelenkt» und «Abstand» wurden laute und leise und ausdrucksstarke Projekte realisiert. Der Mittwochmorgen konnte nochmals für die Vertiefung und Optimierung der Projekte genutzt werden.

Mit viel Elan, Freude und Durchhaltewillen sind interessante Videoprojekte erarbeitet worden.


Kursleitung Marion Heynemann und Stefan Portmann mit Unterstützung von Andri Sutter

Leben in der Nacht

Leben in der Nacht

Während zweier Nächte tauschten 15 Schülerinnen und Schüler das Leben am Tag, mit jenem in der Nacht. Startzeit war am Montagabend um 22.45 Uhr. Mit dem Velo ging es vom OZ Montlingen Richtung Altersheim «Huus Feldhof», wo den Jugendlichen ein Einblick in den Nachtdienst gewährt wurde. Anschliessend ging es weiter zur Rettung SG in Kriessern. Dort wurde ihnen die Arbeit im Stützpunkt erklärt und auch Ausführungen zum Rettungswagen durften nicht fehlen. Nun stand eine längere Fahrt an, denn um 03.00 Uhr stand ein Treffen mit der Polizei in St. Margrethen an. Mit dem Besuch in der Paketbasis in Berneck wurde die erste, regenreiche Nacht, beendet.

Für die zweite, ebenfalls regnerische Nacht, stand eine Wanderung von Buchs nach Oberriet auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler haben eine hervorragende Leistung gezeigt und die Strecke, inkl. Pausen, in gut fünf Stunden zurückgelegt. Bravo!

Mit allen Sinnen - Entspannung und Konzentration

Mit allen Sinnen - Entspannung und Konzentration

Am Montag fuhren wir zum Hohseilpark in Triesen. Nach einer kurzen Einschulung erprobte jeder sein Können in drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen bis in eine Höhe von 10 Metern.
Zu Mittag grillten wir beim wunderschönen Robinson Erholungspark und tauschten unsere Klettererlebnisse aus. Ausserdem gab es die ersten Gehversuche auf der dortigen Slackline als Vorbereitung für den nächsten Tag.

 

Am Dienstagvormittag gab es Konzentration und Entspannung im Schulhaus, da das Wetter zu schlecht war. Wir erlernten die «Meisterübung», eine Figur aus dem Qi Gong, malten Mandalas und führten Ballspiele zur Förderung der Konzentration durch.
Der Nachmittag stand im Zeichen eines Seilparcours, den wir in der Turnhalle veranstalteten.

 

Der Mittwochvormittag brachte uns einen «Dominoday», Wortspiele, weitere Übungen auf der Slackline. Ausserdem bastelten wir Papierflieger, die wie Vögel mit den Flügeln schlagen konnten.

Nothelferkurs

Nothelferkurs

Auch in diesem Jahr konnte der Samariterverein Oberriet dafür gewonnen werden, den Nothelferkurs im OZ anzubieten. Für die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufe stellt dies ein attraktives Angebot dar, zumal sie die Möglichkeit erhalten, den Nothelferkurs zusammen mit gleichaltrigen Kolleginnen und Kollegen zu absolvieren.  Während zehn spannender Lektionen erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie sie sich im Notfall verhalten sollten. Immer wieder wurden sie mit Fallbeispielen, wie zum Beispiel Seitenlagerung, Herzmassage oder Druckverband, zum Nachdenken und Handeln angeregt.

Abwechslung zum Lernen boten die Zusatzangebote, die die 31 KursteilnehmerInnen während drei Doppellektionen besuchten. Leider meinte es das Wetter nicht immer gut mit den Jugendlichen, die eine digitale Schnitzeljagd durch Oberriet absolvierten, sich sportlich betätigten oder ihre grauen Zellen bei Stadt, Land, Fluss anstrengten.