Sommerlager 3sab

Montag: Die Tour de France nach Estavayer 

Um 07:30 Uhr am Bildstöckli in Oberriet ging das Abenteuer los. Schon beim Velo-Verladen floss der erste Schweiss – allerdings hauptsächlich bei unseren Lehrpersonen, die ihr erstes unfreiwilliges Gratis-Workout absolvierten. Dank Wespi Reisen kamen wir alle ganz entspannt in Murten an. Nach einer coolen Stadtführung hiess es dann: Ab in den Sattel! 35 Kilometer und 250 Höhenmeter später (unsere brennenden Oberschenkel liessen grüssen) erreichten wir endlich unser Lagerhaus. Die Belohnung? Ein riesiger Berg Lasagne, eine abendliche Entdeckungstour zum Schloss und das kollektive, völlig erschöpfte Ins-Bett-Fallen.

Dienstag: Topmodels, Franz-OL und Kääsknöpfli 

Tagwache 07:15 Uhr – gähn! Nach dem Zmorga startete ein Street-Art-Foto-OL. Wer hätte gedacht, dass wir beim Origami-Falten und bei wilden Posen vor fremden Kunstwerken ungeahnte Topmodel-Qualitäten entwickeln? Später schipperten wir gemütlich mit dem Schiff nach Neuchâtel für einen OL auf Französisch (Oui, oui, parlez-vous Baguette?). Zur wohlverdienten Abkühlung ging's in den See. Das kulinarische Highlight des Tages? Kääsknöpfli! Und das mitten im Welschland! Mit Glace und vollen Bäuchen klang der Tag aus.

Mittwoch: Überleben bei über 30 Grad 

Natur pur stand auf dem Programm: Das Reservat Champ Pittet bei Yverdon. Die Führung war super spannend, aber bei tropischen 32 Grad dachten wir alle nur an eines: Wasser! Also ab in den türkisfarbenen Neuenburgersee, reinspringen und abkühlen. Am Abend servierte die Küche feine Fajitas, bevor die Klasse 3sb unsere grauen Zellen grillierte: Ein ausgeklügelter Escape-Room stand an. Mit etwas Chaos, viel Teamwork und rauchenden Köpfen entkamen schliesslich alle Gruppen – und wurden mit Schokomousse erfolgreich wiederbelebt.

Donnerstag: Wasserschlucken für Fortgeschrittene & Mord am Esstisch 

Action! Wasserski und Wakeboarden standen an. Fazit: Die Klassen 3sa/3sb hat echtes Talent! Auch wenn der eine oder andere unfreiwillige Tauchgang dazu führte, dass wir gefühlt den halben See leergetrunken haben. Ziemlich schnell schafften wir es dann aber, unsere Runden auf dem See zu drehen, was ein absolutes Highlight dieser Woche war! Am Nachmittag flüchteten wir vor einem angekündigten «Phantom-Gewitter» per Zug zu den alten Römern nach Avenches. Abends wurde es dann kriminell: Ein mysteriöses Krimidinner, organisiert von der 3sa, begleitete unser Essen. Wer ist der Mörder am Tisch? Nicht egal, aber Hauptsache wir kriegten auch noch Dessert! Die anschliessende Disco war der krönende Abschluss unseres letzten Abends. Der Musikstil brachte uns in die 90iger und 2000-Jahre zurück! «Boombastic!» – wie Shaggy sagen würde.

Freitag: Putzfeen-Einsatz und die einzig wahre Liebe 

Wie in jedem Lager folgte das unvermeidliche Übel: Hausputz! Mit Besen und Lappen bewaffnet, brachten wir die Bude wieder auf Hochglanz. Danach kutschierte uns der Car ins Wankdorfstadion nach Bern. YB-Rasen betreten hin oder her – in unseren Herzen schlägt natürlich sowieso nur der FC St.Gallen! Mit 15 Franken Sackgeld stürmten wir danach das "Goldene M" (der kulinarische Höhepunkt, logisch) und traten mit vollen Bäuchen und Rucksäcken voller genialer Erinnerungen die Heimreise an. Die Freude über die wartenden Familienmitglieder war riesig – aber mal ehrlich: Die Vorfreude auf das eigene, weiche Bett war fast noch ein kleines bisschen grösser!

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